Hund und Schnee


Endlich ist er da!  Der erste grosse Schnee des Jahres 2021, sogar im St. Galler Rheintal.

Darüber freuen sich nicht nur Kinder und Wintersportler. Auch viele Hunde toben gern in der weissen Pracht, durchpflügen sie mit gesenktem Kopf und jagen Schneebällen hinterher.
Wird dabei aber Schnee gefressen, hat das teils unliebsame Folgen, vor allem für Hunde mit empfindlichem Magen oder bei Schnee, der mit Streusalz, Splitt und Schmutz verunreinigt ist. Nicht selten reagiert ein Hundemagen darauf mit einer Schleimhautentzündung: der sogenannten Schneegastritis.


Symptome einer Schneegastritis

Wenn die Schleimhäute des Hundemagens durch die Schneeaufnahme gereizt sind, äussert sich dies meist durch Erbrechen.

Hinzu kommen ein "Gurgeln" im Magen-/ Darmbereich, Bauchschmerzen (zu erkennen an einer angespannten Bauchdecke und einem gekrümmten Rücken), Durchfall sowie Speicheln, Würgen und Fieber.

 

Was ist dann zu tun?

Zeigt Ihr Hund nach dem Schneefressen solche Symptome, sollte ihm zunächst für 24 Stunden das Futter entzogen werden.

So können sich die entzündeten Magenschleimhäute wieder beruhigen. Wasser, am besten in Zimmertemperatur, muss aber immer zur Verfügung stehen. Noch besser als Wasser ist Kamillentee oder schwarzer Tee mit einer kleinen Brise Salz und Traubenzucker.

Leider stösst diese "Elektrolytlösung" selten auf Gegenliebe. Trick: So mancher Hund nimmt die Mischung mit ein paar Tropfen Milch besser an.


Hat sich der Magen wieder beruhigt, sollte der Hund die nächsten Tage mit kleinen Portionen einer leicht verdaulichen Kost (z.B. Poulet mit Reis, Magerquark oder Hüttenkäse) gefüttert werden.

In schweren Fällen, wenn sich die Symptome nicht verbessern oder sogar verschlimmern, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden!

 

Hundeschule im Winter

 

Vorbeugung: Leider ist es nicht ganz einfach, einen schneebegeisterten Hund vom Schneefressen abzuhalten.

Und selbst wenn er schon einmal eine Schneegastritis durchgemacht hat, ist der Lerneffekt nicht gross. Es bleibt daher die Aufgabe des Besitzers, seinen Hund im Winter zu schützen.

Das heisst: kein Schneeballwerfen oder andere Fang - und Suchspiele im Schnee. Denn so animieren Sie Ihren Hund zusätzlich, in den Schnee zu beissen.

Welpen sollte man von Anfang an das Schneefressen verbieten, und auch ältere Hunde können mit einem gut trainierten "Nein" gestoppt werden.

 


Weitere Hindernisse im Winter: Achten Sie auf die Pfoten Ihres Hundes. Hat er lange Haaren zwischen den Zehen, können sich dort schmerzhafte Schneeklumpen bilden. Auch Streusalz reizt die Pfoten, daher nach dem Spaziergang gründlich reinigen.

So sollte dem Wintervergnügen nichts mehr im Wege stehen. Geniessen Sie die Spaziergänge mit Ihrem Hund!

 

 

 

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