Der Hund im Garten


Sobald es wieder wärmer wird, beginnt die Gartenzeit. Für Ihren Hund auch?

Dagegen ist nichts einzuwenden, sofern Sie Ihren Vierbeiner nicht unbeaufsichtigt lassen.

 

Schnell entwickelt der Hund ein territoriales Verhalten, wenn er sich selbst überlassen ist. Das heisst, der Hund betrachtet den Garten oder das Grundstück als sein Revier, welches er gegen "Eindringlinge" instinktiv zu schützen beginnt.

Dieses Verhalten kennen nicht nur Postboten allzu gut.

 

Gefahren für den Hund im Garten

Hundebesitzer können dies jedoch beeinflussen, um unliebsame Folgen zu vermeiden. Diese zeigen sich zum Beispiel als:

  • Lautstarkes Bellen am Gartenzaun
  • Markieren durch Kot und Urin
  • Gäste werden auf Ihrem Grundstück kontrolliert und nicht aus den Augen gelassen
  • Aggressionsverhalten, bis hin zu Beissattacken

Dabei ist der Hund enormen Stress ausgesetzt. Er versucht Dinge zu regeln, welche er in unserem sozialen Zusammenleben niemals geregelt bekommt. Er handelt instinktiv und kommuniziert so, wie es ihm die Natur vorgibt.


Um territoriales Verhalten zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Hund im Garten nicht alleine zu lassen.

Behalten Sie Ihren Vierbeiner immer im Blick und setzen Sie klare Grenzen.

 

Weitere Gefahren, welche auf dem Grundstück lauern können, sind Zierpflanzen und Gewächse. Viele davon sind meist giftig.

Sie sollten diese Giftpflanzen kennen und im Zweifelsfall entfernen. Hunde sind neugierig und kauen auf allem herum. Gerade für Welpen und Junghunde ist die Gefahr einer Vergiftung besonders gross.

 

Giftige Gartenpflanzen:
  • Blauer Eisenhut, Buchsbaum
  • Buschwindröschen, Eibe
  • Engelstrompete, Fingerhut, Riesenbärenklau
  • Geissblatt, Goldregen, Herbstzeitlose
  • Hortensie, Kirschlorbeer
  • Maiglöckchen, Oleander, Rittersporn, Rhododendron, Efeu
  • Tollkirsche, Hyazinte, Wacholder, Zeder, Flieder, Tulpen

Diese Pflanzen unterscheiden sich zum Teil stark in der toxischen Wirkung. Nicht immer muss der Hund darauf rumkauen.

Bei manchen Pflanzen reicht schon eine Berührung, um eine Reaktion (Juckreiz / Verbrennung) auszulösen.

Gemeinsam mit dem Hund im Garten

 

Achten Sie auf folgende Symptome:

  • Appetitlosigkeit
  • Unruhe
  • Apathie, Zittern, Herzrasen
  • verfärbte, blasse Schleimhäute im Maul, Atemnot
  • starker Durchfall, blutiger Urin
  • starker Speichelfluss, Erbrechen
  • Krämpfe, Koordinationsstörungen

Treten diese Symptome auf, gilt es schnell zu handeln! Suchen Sie sofort den Tierarzt auf!

 

 

 

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